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Evakuierungsübung im Hotel
macht fit für den Ernstfall
Die Evakuierung eines Hotels, egal ob auf Grund eines internen oder externen Schadensereignisses, stellt alle Beteiligten vor eine komplizierte Einsatzaufgabe. Schon allein die Entscheidung zur Evakuierung setzt voraus, dass in kürzester Zeit alle Alternativen und Risiken verantwortungsbewusst abgewägt wurden.
Hinzu kommt, dass nur wenige Hotels Erfahrungen mit dem Ablauf von Evakuierungen haben, denn dieser Notfall wird nur sehr selten realitätsnah überprüft. Umso wichtiger ist es, die Mitarbeiter zu schulen, damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert.
Aus diesem Grund bietet der Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Dienst Rüsselsheim (ASD) in Zusammenarbeit mit seiner eigenen Betriebsfeuerwehr eine realitätsnahe Evakuierungsübung an. Dabei wird ein echter Hotelbrand mittels Licht-, Sound- und Nebeleffekten simuliert. Im Rahmen einer solchen Übung können sich die Hotel-Mitarbeiter optimal auf einen Brand oder eine ähnliche Katastrophe vorbereiten.

Bei den Evakuierungsübungen des ASD werden als erstes die brandschutztechnischen Einrichtungen kontrolliert. So wird überprüft, ob die Rauchmelder anspringen und die Brandmeldezentrale (BMZ) der Rezeption mitteilt, wo der Brand ausgebrochen ist Nach dem Eingang der Meldung schaut der Rezeptionsmitarbeiter an Hand der Melderlinie, wo sich der Brandherd befindet. Er läuft rasch dorthin und überzeugt sich, dass es sich tatsächlich um ein Feuer handelt und nicht vielleicht um einen Fehlalarm. Zurück an der Rezeption leitet er die weiteren Schritte ein.
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